Betreuungsgebäude

ritter. architekten+ planungsbüro GmbH


Informationen zum Projekt

Die Errichtung des Betreuungsgebäudes für Kinder und Jugendliche mit Stallgebäude für Kleintierhaltung erfolgt als Ersatz für die mittlerweile baufällig gewordenen Container-Provisorien. Als Bauweise wurde für beide Gebäudeteile eine Holzrahmenkonstruktion mit extensiv begrünter Dachfläche gewählt, die Fassaden erhalten eine horizontale Verleistung aus Lärchenholz im Wechsel mit verputzten Teilflächen. Leistungsphasen 1-8 einschließlich Abbruchplanung der Bestandsgebäude sowie der Herstellung von Übergangsprovisorien.

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Neubau

2017-2018

Stadt Bochum, Zentrale Dienste

Fachwerkhaus

ritter. architekten+ planungsbüro GmbH


Informationen zum Projekt

Ehemaliges Jagdhaus der Familie Berswordt-Wallrabe aus ca. Ende des 19. Jhdt., jetzt in Privatbesitz. Großzügig angelegtes Wohnhaus mit Bruchsteinmauerwerk und Fachwerk. Aufwändiges Zier- und Schmuckwerk in der Fassade mit nahezu unveränderter Grundriss-Struktur. Starke Schäden am Holzständerwerk und der Dachkonstruktion, die jetzt in den nächsten Jahren Stück für Stück unter Beibehaltung der Gebäudestruktur und Wiederherstellung von Formsteinen und des Holz-Zierwerkes behutsam behoben werden. Eine große Aufgabe für die Eigentümer.

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Fachwerkhaus

Hattingen

Amtshaus in Lütgendortmund

ritter. architekten+ planungsbüro GmbH


Informationen zum Projekt

In dem Gebäude Limbecker Straße 31 befindet sich die Außenstelle der städtischen Verwaltung für den Ortsteil Lütgendortmund. Auf Grund des Gebäudealters und anstehender Umstruktierungen in der Verwaltung bestehen Planungsüberlegungen für die künftige Nutzung und Strukturierung des Gebäudes. Durch das höher liegende Erdgeschoss und einer nicht vorhandenen Aufzugsanlage ist das Verwaltungsgebäude nicht barrierefrei erschließbar. Hierdurch ergibt sich die Sachlage, neben einer allgemeinen Gebäudesanierung und Modernisierung weitere Umbauten vornehmen zu müssen. Als Besonderheit des unter Denkmalschutz stehende Gebäudes ist die Schieflage von 20 cm in der Längsausrichtung zu erwähnen, die sich im Zuge des U-Bahnbaus eingestellt hatte. In 2007 erfolgte die Erfassung des baulichen Zustandes mit Ermittlung des Finanzierungsbedarfes für erforderliche Instandhaltungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen unter Berücksichtigung baurechtlicher, konstruktiver und denkmalrechtlicher Belange. Bestandteil der erster Sanierungsgedanken war hierbei bereits die barrierefreie Erschließung des Gebäudes mit dem Einbau eines Personenaufzuges. Nach mehrjährigen Gedankenspielen, die von einem Abriss des Gebäudes bis zu einem Verkauf variierten, erfolgte in 2014 die Weiterbeauftragung zur Planung und Durchführung der vollständigen Gebäudesanierung. Im Sommer 2015 wurde mit den Arbeiten begonnen, die nach Freilegung der Deckenkonstruktion durch den vorgefundenen Hausschwammbefall und den durch Setzungen hervorgerufenen Rissen im Mauerwerk angepasst und unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden.

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Sanierung des Amtshauses

Stadt Dortmund

Natursteinmauer

ritter. architekten+ planungsbüro GmbH


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Natursteinmauer aus Sandstein mit erhaltenen Torbogen und Portal an der Rodenbergstraße in Dortmund Aplerbeck. Die unter Denkmalschutz stehende, ca. 40 m lange Mauer erfordert auf Grund der Vielfalt an Schadensphänomenen neben der Natursteinsanierung ebenfalls statisch konstruktive Sicherungsmaßnahmen. Leistungsumfang der Arbeiten mit Bestandserfassung und Dokumentation, Bauteiluntersuchungen, Maßnahmenempfehlungen und Kostenschätzung sowie der weiteren Planung- und Bauüberwachung.

Erstellt von Thomas Ritter, Januar 2020

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Natursteinmauer

Dortmund-Aplerbeck

Halle-17

ritter. architekten+ planungsbüro GmbH


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Auf der Grundlage des gewonnenen Investoren- und Architekturwettbewerbes realisiert die formart GmbH mit dem Büro JÜRGENSEN & JÜRGENSEN Architekten die Sanierung und Umnutzung der ehemaligen Halle 17 auf dem ehemaligen Clouth Areal im Kölner Stadtteil Nippes. Hierbei handelt es sich um eine denkmalgeschützte Produktionshalle aus den Anfängen des vorangegangenen Jahrhunderts, deren Betrieb im Jahr 2005 eingestellt wurde. Die 2-achsige, mit Fachwerkbindern überspannte Halle weist eine Länge von 125 m und eine Breite von 35 m auf, die Wandhöhe an den Traufen beträgt ca. 9 m. Die massiven Ziegelfassaden sind in Folge der Beanspruchung sowie des Alters der Halle stark geschädigt. Nachträgliche Ein- und Umbauten erfolgten aus den Notwendigkeiten der Nutzung heraus, hierbei wurde wenig Rücksicht auf den Bestand und die Konstruktion genommen.

Derzeit entstehen hier 47 Wohneinheiten in variablen Größen und Grundrisszuschnitten. Hierbei wird die Halle vollständig inkl. der Arbeitsebene entkernt und entlang der Außenfassade im Innenbereich eine Haus in Haus Konstruktion erstellt. Zwischen den gegenüberliegenden Wohnbereichen entsteht eine innere Erschließungszone, die Magistrale. Im Untergeschoss befindet sich später die neu geschaffene Tiefgarage sowie die technischen Funktionsbereiche. In 2016 erfolgte die Beauftragung an das Fachplanungsbüro LehmkuhlRestaurierungsPlanung (LRP) zur Durchführung der erforderlichen Voruntersuchungen und Kostenschätzungen für eine Sanierung der Fassadenbereiche. In Kooperation mit dem ritter.architekten+planungsbüro GmbH wurden die entsprechenden Vorleistungen durchgeführt. In der Auftrags-erweiterung erfolgte die Durchführung der LPH 5-8 als Fachplanung und Fachbauleitung für die Fassadensanierung. Mit den Sanierungsarbeiten wurde im Januar 2017 begonnen, der Abschluss der Sanierung kann nun ein Jahr später erfolgen. Die Leistungen umfasst die innen- und außenseitige Sanierung von ca. 2.500,00 m² Ziegelmauerwerk, Betonsanierungs-maßnahmen, konstruktive Sicherungsmaßnahmen, Abdichtung des Bestandes, Planung und Konzeption von 600 Betonfertigteilen nach historischem Vorbild (Fenstereinfassungen, Abdeckungen, Sohlbänke).

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Denkmalschutz

2016-2018

Instone Real Estate (vormals Formart GmbH & Co. KG)

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